CLUK: Hessens Kreativbranche bekommt gemeinsames Sprachrohr

Mittwoch, 20. Juli 2011
CLUK-Vorstand: Gültig, Montanini, Holl, Weyand, Glock und Klein (v.l.)
CLUK-Vorstand: Gültig, Montanini, Holl, Weyand, Glock und Klein (v.l.)


Hessens Kreative bekommen ein gemeinsames Sprachrohr: In Frankfurt hat das Cluster der Kreativwirtschaft in Hessen - kurz CLUK - seine Pforten geöffnet. Die Riege der Gründungsmitglieder besteht aus sieben Berufsverbänden unterschiedlicher Kreativ-Bereiche. Gemeinsam verfolgen sie ab sofort unter anderem das Ziel, den Kreativstandort Rhein-Main auszubauen. CLUK-Mitglieder sind: Bund Deutscher Architekten, Deutscher Design Club, Institut für Neue Medien (INM), Interessensverband Musikmanager und Consultants (IMUC), Marketing Club Frankfurt, Verband Druck- und Medien Hessen (VDMH) sowie der Regionalverband des VUT-Verbandes unabhängiger Musikunternehmer. Weitere Verbände sollen bald folgen. Der Vorstand von CLUK wird angeführt von dem IMUC-Vorsitzenden Wolfgang Weyand (1. Vorsitzender) und dem Präsidenten des Marketing Club Frankfurt Claudio Montanini (2. Vorsitzender).

"Obgleich es vielversprechende Einzelansätze gibt, kennen die Verbände sich untereinander oftmals gar nicht, geschweige denn ihre Positionen gegenüber Politik und Gesellschaft", so Weyand. Jetzt besitze die Kreativwirtschaft in Hessen eine Stimme. Es sei an der Zeit, gemeinsame Projekte der Kreativwirtschaft anzustoßen und gemeinsam nach vorne zu bringen. Das Cluster erarbeitet derzeit seine inhaltlichen Ziele und dringlichsten Projekte. Im Herbst sollen diese dann offiziell vorgestellt werden.

In Hessen sind laut CLUK mehr als 79.000 Menschen in der Kultur- und Kreativwirtschaft beschäftigt. In über 21.500 Unternehmen erwirtschaften sie jedes Jahr 13,2 Milliarden Euro Umsatz. Weitere Informationen zum Cluster der Kreativwirtschaft in Hessen und der Zielsetzungen finden Sie auf Cluk.de. jm
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