Bulle Berndt wird doch nicht Präsident des ADC of Europe

Dienstag, 12. November 2002

Der Art Directors Club of Europe (ADCoE) will sich neu aufstellen, um künftig noch mehr an Bedeutung zu gewinnen. Hintergrund für die von BBH-Chef John Hegarty initiierte Veränderung ist die Tatsache, dass derzeit nur noch acht europäische Länder Mitglied beim ADCoE sind.

Wichtige Staaten wie Frankreich, Holland und die Türkei fehlen, Schweden und Norwegen wollen zum Ende 2002 ihre Mitgliedschaft beenden. Für den deutschen ADC bedeuten die angekündigten Veränderungen eine Umverteilung der Vorstands-Ressort. Europa wird künftig von Vorstandssprecher Sebastian Turner mit betreut. Bislang war Hans-Joachim "Bulle" Berndt innerhalb des deutschen ADC für diesen Bereich zuständig.

Darüber hinaus sollte er diesen Herbst das Amt des ADCoE-Präsidenten antreten, was jetzt doch nicht geschehen ist. Wer stattdessen Präsident des europäischen Kreativclubs und somit Nachfolger der Schwedin Barbro Olsen werden wird, ist noch nicht geklärt. Berndt wird sich künftig innerhalb des deutschen ADC verstärkt um die Sektion Berlin und die audiovisuelle Kommunikation im ADC kümmern.
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