Britische Werber haben mit steigenden Personalkosten zu kämpfen

Donnerstag, 10. September 1998
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Werbebranche Personalkosten Wil London


Trotz eines durchschnittlich zweistelligen Wachstums der britischen Werbebranche sieht auf der Insel nicht alles rosig aus. Das ergab der Report Marketing Monitor, der dreivierteljährlich von den auf die Werbebranche spezialisierten Wirtschaftsprüfern Willott Kingston Smith, London, herausgegeben wird. Nach dem Report haben die Personalkosten mittlerweile einen bedenklichen Stand von 52,8 Prozent erreicht, was wahrscheinlich die Rendite bezogen auf die Brutto-Einnahmen geschmälert hat. Das höchste Wachstum erzielten laut dem Bericht mit 25 Prozent die Top 20 der Design-Agenturen. Die Werbeagenturen brachten es im Gegensatz dazu nur auf 9 Prozent, sie liegen damit aber dennoch gut über der Inflationsrate. Stark verlangsamt haben sich auch die Steigerungsraten der Direct-Marketing/Sales-Promotion-Branche. Konnte sie im Fünfjahres-Vergleich noch um satte 85 Prozent zulegen, verzeichnet sie nun lediglich ein Wachstum von 10 Prozent – eine weitere Beruhigung halten die Wirtschaftsprüfer nicht für ausgeschlossen.
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