Britische Agenturen können nicht mehr auf Provisionsvergütung bauen

Mittwoch, 26. Juli 2000

Die Standardprovision von 15 Prozent gehört für die größten britischen Werbungtreibenden der Vergangenheit an. Eine von der Incorporated Society of British Advertisers (ISBA) und dem Advertising Research Consortium durchgeführte Studie, kommt zu dem Ergebnis, dass die großen Firmen zur Agenturvergütung auf Honorarbasis oder nach Resultat umgeschwenkt sind. Von 116 befragten Blue-Chip-Unternehmen bezahlt nicht eine einzige mehr die Standardprovision von 15 Prozent. Einige vergüten die Arbeit der Agenturen mit einer niedrigeren Provision, aber die meisten haben von dieser Form der Vergütung Abschied genommen. Rechnet man die inzwischen übliche Bezahlung auf Honorarbasis oder nach Resultat in Provision um, ergibt sich laut Studie eine Durchschnittsvergütung von 11,2 Prozent.
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