Beck's: Aus dem Screening wird ein Pitch

Donnerstag, 27. Oktober 2011
Beck's lässt pitchen
Beck's lässt pitchen

Bislang wollte man beim Brauerei-Konzern Anheuser-Busch Inbev nicht von einem formalen Pitch sprechen. Stattdessen hieß es, das Unternehmen screene den Agenturmarkt, um nach potenziell geeigneten Partnern Ausschau zu halten. Jetzt ist aus der Sichtung eine echte Wettbewerbspräsentation geworden, bei der sich Etathalter McCann-Erickson in Hamburg behaupten muss. "Wir haben aus dem Screening eine Auswahl getroffen, die jetzt an einem Projekt für Beck's arbeitet. Wir werden diese Konzepte am Ende mit der Arbeit unserer aktuellen Agentur McCann-Erickson nebeneinanderlegen und schauen, wie wir uns im kommenden Jahr aufstellen", sagt ein Unternehmenssprecher. Eine Entscheidung soll bis Jahresende fallen.

Welchen Umfang ein mögliches neues Mandat hat, ist unklar. Zu Anheuser- Busch Inbev gehören neben der Hauptmarke Beck's Marken wie Hasseröder, Franziskaner, Diebels und Haake-Beck. Für sie alle war bislang das Hamburger Büro von McCann-Erickson zuständig. Sollte die Interpublic-Tochter den Auftrag verlieren, wäre das ein weiterer herber Rückschlag für das Network. mam
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