BBDO und Jung von Matt legen Sixt-Streit bei

Dienstag, 27. Januar 2004

Überraschende Wende in der Kontroverse zwischen BBDO und Jung von Matt: Die beiden Agenturen erklären in einer gemeinsamen Pressemitteilung, dass sie sich "veranlasst sehen, zu einer sofortigen und einvernehmlichen Einigung zu kommen". Als Grund nennen sie die Verpflichtung, "das Ansehen der Branche vor Schaden zu bewahren". Die Agenturen haben vereinbart, alle gegenseitigen Vorwürfe nicht weiter zu verfolgen. Darüber hinaus haben sie beschlossen, sich öffentlich nicht mehr zu dieser Angelegenheit zu äußern.

Mit diesem Ausgang des Streits ist auch das Eingreifen des GWA-Ältestenrats hinfällig. Dessen Vertreter begrüßen die Entscheidung, weisen jedoch mit Nachdruck darauf hin, die Verhaltensregeln des Verbands zu beachten. Dies gelte insbesondere für die Vertrags- und Konditionenpolitik sowie für die Öffentlichkeitsarbeit. Bemerkenswert an der jetzt gefundenen Lösung ist, dass der von Jung von Matt gegen BBDO erhobene Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs ungeklärt bleibt. Eine möglich Erklärung für den Rückzug der Hamburger Agentur dürfte sein, dass Kunde Erich Sixt wohl nicht bereit war, vor Gericht auszusagen. mam
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