BBDO Proximity und Smart wandeln auf den Spuren von "Men in Black"

Dienstag, 03. April 2012
Bilder vom Making-of
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Die Spannung ist zum Greifen nah: Großes hat sich der junge Mann vorgenommen. Nervös fährt er mit seiner Frau abends auf einen einsamen Parkplatz. Auch sie wirkt unruhig. Was will er ihr mitteilen? Doch dann passiert etwas Dramatisches. Der Spot ist das neueste Werk von BBDO Proximity in Berlin für den Smart Fortwo, mit dem die Kreativen wieder auf den Spuren von "Star Wars" und "Men in Black" wandeln. Smart und sein Agenturpartner BBDO scheinen das Spiel mit Zukunft und Gegenwart für sich entdeckt zu haben. Bereits im Herbst 2011 sorgte das Team um BBDO-Kreativchef Wolfgang Schneider und den beiden Berlin-Kreativgeschäftsführern David Mously und Jan Harbeck mit ihrem Spot "Future has arrived" für Aufsehen. Auch das neue Commercial setzt auf außerirdisches Leben.

"Meine Zeit ist um. Ich muss heimkehren", verkündet der Mann im charmanten und witzigen Spot. Seine Mission sei es gewesen, herauszufinden, wie weit die Menschheit mit ihrem Technikwissen ist. Beweise sollte er sammeln, die die Intelligenz der Erdenbewohner dokumentiert. Und dann kommt der Moment, in dem sich schiere Ungläubigkeit im Gesicht der Frau ausbreitet. Doch ganz so schlimm wird's am Ende nicht.

Bislang ist der von Cobblestone produzierte Spot (Regie: Robert Nylund) nur im Internet zu sehen. Im Rahmen der Markteinführungskampagne des neuen Smart Fortwo Electric Drive setzt Daimler den Spot ab Sommer dieses Jahres in Europa ein, verrät eine Konzernsprecherin gegenüber HORIZONT.NET. Den Mediaplan verantwortet MEC in Düsseldorf. Beim Spotlight Festival im März hat der Clip schon einmal überzeugt und holte den Publikumspreis in Bronze.

Der Werbeclip sei eine echte Herausforderung für die Postproduktion gewesen, so die Verantwortlichen von NHB mit Dependancen in Hamburg, Berlin und Düsseldorf. Nach circa 25 Sekunden verwandelt sich der Protagonist in einen Alien. Hierfür tauschte das Team um VFX-Artist Nhat Quang Tran den Kopf des Mannes durch ein animiertes, digitales 3D-Modell aus. Hierfür wurden anfangs Knochen in die Geometrie des Alien-Kopfes eingebaut, damit dieser bewegt werden konnte. Über 52 markierte Punkte im Gesicht erfassten anschließend jede Nuance der Mimik. Verantwortlich bei NHB zeichnen die Producer Tim Tibor und Yesim Altilar. Die Musik kommt von Mothersmilk. Sie soll den cineastischen Anspruch unterstreichen, den der Film hat. jm
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