Axel Springer und Scholz & Friends versprechen Talenten Freiheit

Mittwoch, 19. Oktober 2011
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Je länger, desto besser – das scheint das Motto bei der Formulierung von Job-Titeln gerade im digitalen Umfeld zu sein. Was sich hinter den Positionen verbirgt, ist manchmal selbst dem verantwortlichen Personaler nicht klar. Dieses sprachliche Paradox greift Axel Springer in seiner Arbeitgebermarkenkampagne auf, die ab sofort erstmals alle Bewerberzielgruppen mit einem einheitlichen Auftritt anspricht. Die Kreation übernahm Scholz & Friends. Auf acht Motiven, die in verlagseigenen Print- und Onlinemedien wie „Bild“ und „Die Welt“ geschaltet werden, ist beispielsweise ein „Stellvertretender Chefredakteur mit Bling-Bling Expertise für In-Your-Face Journalistic Rioting“ zu sehen – im wahren Leben Michael Paustian, stellvertretender „Bild“-Chefredakteur.

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Die überdrehten Job-Titel-Zitate sollen zeigen, dass das ehemals klassische Zeitungshaus Axel Springer mittlerweile auch all die digitalen Arbeitsplätze bietet, die hinter den unverständlich formulierten Positionen anderer Arbeitgeber stecken. „Wir bieten ein innovatives Umfeld und sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten. Jeder Mitarbeiter hat bei uns die Freiheit, über sich hinauszuwachsen“, sagt Alexander Schmid-Lossberg, Leiter des Personalbereichs.

Auf die Arbeitgebermarkenkampagne soll auch die Initiative „Media Entrepreneurs“ einzahlen, mit der Axel Springer nach Unternehmertalenten aus dem digitalen Umfeld sucht. Noch bis 31. Oktober können diese sich für den Media Entrepreneurs Club anmelden, der am 21. und 22. November in Berlin stattfindet und die Teilnehmer mit Führungskräften der digitalen Geschäftsfelder von Axel Springer zusammenbringt. ems
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