Avantaxx-Tochter DGF meldet Insolvenz an

Dienstag, 28. Juli 2009
Avantaxx-Chef Lutz Schaffhausen sucht weiter nach Investoren
Avantaxx-Chef Lutz Schaffhausen sucht weiter nach Investoren

Mit dem Deutschen Gesundheitsfernsehen (DGF) hat die erste Firma der ins Trudeln geratenen Elmhorner Avantaxx-Gruppe einen Insolvenzantrag gestellt. Der im April 2007 zunächst via Satellit ausgestrahlte Sender war seit Februar dieses Jahres nur noch im Internet zu sehen. Avantaxx-Chef Lutz Schaffhausen teilt mit, dass der Insolvenzantrag weder die Zahlungsfähigkeit der Holding noch anderer Tochterfirmen gefährde. Zur Gruppe gehört unter anderem die ums Überleben kämpfende Hamburger Werbeagentur Springer & Jacoby. Für sie und andere Teile der Gruppe wird derzeit nach einer Lösung gesucht.

Die mit der Suche beauftragte Kanzlei Dabow & Collegen steht laut Auskunft von Avantaxx derzeit in "finalen Endverhandlungen mit Investoren, die in die Gruppe als Ganzes oder in einzelne Unternehmen investieren wollen". Auch der Verkauf einzelner Tochterunternehmen werde derzeit geprüft und verhandelt. Man sei nach wie vor bemüht, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten, um allen Kunden die vertraglich vereinbarten Leistungen zu gewährleisten.

Die Avantaxx-Gruppe hat zuletzt mit rund 650 MItarbeitern einen Umsatz von 73 Millionen Euro erzielt. Mit positiven Ergebnissen der Verhandlungen wird der Kanzlei zufolge in den nächsten zwei bis drei Wochen gerechnet. mam 
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