Audi liebäugelt mit Ikea-Agenturmodell

Freitag, 04. März 2005

Der Ingolstädter Automobilbauer Audi schließt nicht aus, mittelfristig bestimmte Agenturaufgaben von seinen Partnern im Audi Agency Network abzuziehen und stattdessen inhouse zu organisieren. Das würde insbesondere die Bereiche Planning, FFF und Art Buying betreffen. Die Agenturen würden damit primär die Funktion eines Ideenlieferanten für Audi übernehmen, während der Konzern selbst für die Realisierung und Durchführung verantwortlich wäre.

Vorstellbar könnte ein Modell ähnlich der Zusammenarbeit des schwedischen Möbelherstellers Ikea mit seinen Agenturen sein, der seit rund einem Jahr nur noch auf Projektbasis mit kreativen Partnern zusammenarbeitet. Hans-Christian Schwingen, Leiter Marketing-Kommunikation bei Audi, betont, dass diese Überlegungen nicht auf eine Beendigung der Zusammenarbeit mit der Frankfurter Agentur Saatchi & Saatchi abzielen. Vielmehr wolle Audi mit dieser Strategie seinen kreativen Output erhöhen und gleichzeitig zusätzliche Maßnahmen ermöglichen. bu
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