Anheuser-Busch Inbev screent den Agenturmarkt

Donnerstag, 01. September 2011
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Das Hamburger Büro von McCann-Erickson muss um seinen Stammkunden Anheuser-Busch Inbev fürchten. Wie ein Sprecher des Brauereikonzerns mit Deutschlandsitz in Bremen bestätigt, schaut sich das Unternehmen derzeit auf dem Agenturmarkt um. Ein konkretes Briefing für einen Pitch gibt es aber noch nicht. Im ersten Schritt geht es nach Auskunft des Sprechers darum, den Markt zu analysieren und nach potenziell geeigneten Agenturpartnern auszuwerten. Ob und wann es danach zu einer Wettbewerbspräsentation kommt, ist noch unklar.

Anheuser-Busch Inbev hat im 1. Halbjahr das Absatzvolumen um 6 Prozent steigern können. Dabei verzeichneten die drei Hauptmarken Beck's, Hasseröder und Franziskaner deutliche Zuwächse, teilt das Unternehmen mit. Die Brauerei hat zuletzt neue Produkte auf den Markt gebracht (Hasseröder Vier, Beck's Lime) und das Marketingbudget zweistellig erhöht.

Etathalter McCann-Erickson betreut neben den drei Hauptmarken auch die Marken Haake-Beck und Löwenbräu. Für das Hamburger Büro der Interpublic-Tochter ist Anheuser-Busch Inbev der mit Abstand größte Kunde. Die Niederlassung wird seit dem Frühjahr von General Manager John Kriwet geführt. Er stand zuvor an der Spitze des Berliner Büros von McCann. mam
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