Amnet lagert Big Data der Aegis-Kunden im Silo

Donnerstag, 07. Februar 2013
Der ehemalige Xaxis-Manager Frank Sültmann baut Amnet von Aegis auf (Foto: Amnet)
Der ehemalige Xaxis-Manager Frank Sültmann baut Amnet von Aegis auf (Foto: Amnet)

Mit Frank Sültmann meldet sich erstmals der Geschäftsführer von Amnet zu Wort. Der 38-Jährige leitet seit Juni 2012 den Aegis Trading Desk, wenngleich ihm diese Bezeichnung nicht sonderlich behagt. "Mit dem reinen Media-Einkauf hat Amnet nur sehr peripher etwas zu tun", betont Sültmann. Mit dem Tochterunternehmen, das im Gegensatz zu Carat und Vizeum nicht an Aegis Media, sondern an die Holding direkt gekoppelt ist, will er vielmehr "die datenbasierte Mediaplanung voran bringen". Will heißen: alle Daten, über die die Kunden und Aegis-Agenturen verfügen, sollen künftig zentralisiert und in den Planungsprozess einbezogen werden. Mit Amnet steigt die Londoner Aegis-Gruppe, zu der neben den beiden Medianetzwerken auch Isobar und iProspect sowie Posterscope gehören, als eine der letzten großen Agenturholdings in den programmatischen Handel von digitalem Inventar ein. Die dazugehörigen Big Data gehören laut Sültmann aber einzig den auftraggebenden Kunden, für die Amnet separate Silos aufbaut.

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Wie Amnet mit den Big Data umgeht, lesen Sie in der aktuellen HORIZONT-Ausgabe 6/2013 vom 7. Februar.

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Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit wurde Amnet 2011 gegründet und ging im Mai 2012 auch in Deutschland an den Start. Für den Aufbau der Firma ist seitdem Sültmann verantwortlich, der zuvor bei dem Wettbewerber Xaxis aus der Group M in Düsseldorf gearbeitet hat. Wie dessen globaler COO Markt Grether hat auch Sültmann sein digitales Handwerkszeug bei United Internet gelernt. Danach hat er drei Jahre bei Nielsen gearbeitet, bevor er bei Xaxis ins Agenturgeschäft einstieg. ejej
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