Amazon-Pitch: Welche Networks auf den Mediaetat hoffen dürfen

Dienstag, 02. April 2013
Bislang hält Mindshare das deutsche Mediabudget von Amazon
Bislang hält Mindshare das deutsche Mediabudget von Amazon

In wenigen Tagen will der US-amerikanische Online-Händler Amazon angeblich bekanntgeben, mit welchem Medianetzwerk das Unternehmen aus Seattle in Zukunft zusammenarbeiten wird. In Deutschland betreut bis dato die Frankfurter Group M-Agentur Mindshare den kompletten Mediaetat. Laut Nielsen lag das Amazon-Budget im vergangenen Jahr hierzulande bei brutto 43 Millionen Euro, wovon satte 41,7 Millionen Euro brutto für die Werbung in den klassischen Medien investiert wurde. Allen voran ins TV, denn Amazon stieg erst im vierten Quartal 2011 in die TV-Werbung ein und bewirbt dort vor allem seinen E-Reader Kindle.

In den USA, wo Amazon mit rund 300 Millionen Dollar das mit Abstand größte Mediabudget hat, wird der Etat bislang von mehreren Agenturen betreut. In der Klassik ist dafür auch in den Vereinigten Staaten Mindshare verantwortlich. Den digitalen Part betreut indes die Group M-Schwester MEC. Ob das Budget im US-Markt nur in der Klassik überprüft wird oder auch dort bei einem Medianetzwerk gebündelt werden soll, ist unklar.

In jedem Fall hat Mindshare das Briefing erhalten, das für die Märkte USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, China und Japan gilt. Es wurde bereits Anfang Februar an die Agenturen verschickt. Auf der Versandliste von Accenture standen neben dem Etathalter auch die Group M-Schwesteragentur Mediacom, die Interpublic-Tochter Initiative und das Medianetwork Zenith aus der Vivaki-Gruppe von Publicis. ejej
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