Alles in eine Hand: Pernod Ricard bündelt Gesamtetat bei Zum goldenen Hirschen

Donnerstag, 15. März 2012
Erfolg für die Kölner Hirschen-Chefs Jost Köllner (l.) und Philipp Keller
Erfolg für die Kölner Hirschen-Chefs Jost Köllner (l.) und Philipp Keller


Der Spirituosenanbieter Pernod Ricard Deutschland bündelt die Kommunikationsetats für alle von ihm hierzulande vertriebenen Marken bei der Agentur Zum goldenen Hirschen (ZgH) in Köln. Die Entscheidung fiel nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren, bei dem über 40 Dienstleister gescreent wurden. Im Pitchfinale konnte sich ZgH gegen zwei Konkurrenten durchsetzen und agiert künftig als nationale Leadagentur für sämtliche Disziplinen. Für das Kölner Büro der Hirschen avanciert Pernod Ricard mit dem offizielen Beginn der Zusammenarbeit am 1. Juli zu einem der größten Kunden neben der Handelskette Real und dem Land Baden-Württemberg. Das deusche Werbevolumen für alle Marken von Pernod Ricard liegt laut Ferdinand Barckhahn, Marketingmanager beim Auftraggeber, im hoch zweistelligen Millionenbereich. Für Mediaplanung und -einkauf bleibt Carat zuständig.

Zu den rund 30 Marken, die ab 1. Juli von dem Agenturteam um die beiden Geschäftsführer Jost Köllner (Beratung) und Philipp Keller (Kreation) betreut werden, gehören Ramazzotti, Malibu, Havana Club, Pernod, Chivas und Absolut Vodka. Für sie waren hierzulande bislang Agenturen wie DDB Tribal (Ramazzotti), Jung von Matt (Havana Club) und TBWA Berlin (Absolut Vodka) zuständig. Deren Mandate enden jetzt. Zuletzt arbeitete Pernod Ricard Deutschland mit mehr als 45 Agenturen zusammen.

Erste Aufgabe für die Hirschen wird es sein, eine neue Markenplattform für den Kräuterlikör Ramazzotti zu entwickeln. Hier übernimmt die Agentur die strategische Leadfunktion. Bei anderen Marken wie Absolut und Chivas sind die Kreativen für die Adaption der internationalen Kampagnen zuständig. Laut Axel Herpin, Marketinggeschäftsführer bei Pernod Ricard, sind aber auch für diese Marken lokale Eigenentwicklungen möglich. mam

Mehr zum Thema lesen Sie in HORIZONT-Ausgabe 11/2012 vom 15. März.    
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