Akquisitionen polieren WPP-Bilanz auf

Donnerstag, 21. Februar 2002

Die britische Werbeholding WPP, zu der Agenturen wie Ogilvy & Mather, Young & Rubicam und J. Walter Thompson gehören, weist für das Geschäftsjahr 2001 ein Gross Income von 4 Milliarden Pfund (6,6 Milliarden Euro) aus. Das entspricht einem Plus von 35 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis kommt vor allem durch Akquisitionen zustande. Rechnet man die Zukäufe aus der Bilanz heraus, sinkt das Gross Income im Vergleich zum Jahr 2000 um 3 Prozent.

Durch Sparmaßnahmen konnte die Umsatzrendite (bezogen auf das Gross Income) dennoch leicht verbessert werden. Sie liegt derzeit bei rund 14 Prozent. Der Gewinn vor Steuern und Abschreibungen erhöhte sich um 29 Prozent auf rund 490 Millionen Pfund (804 Millionen Euro).

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet WPP-Boss Martin Sorrell mit stagnierenden Umsätzen. Allenfalls im nichtklassischen Bereich seien organische Zuwächse möglich. Dort rechnet Sorrell mit einem Wachstum von 3 Prozent, während er für die klassische Werbung von einem 3-prozentigen Minus ausgeht. Derzeit erwirtschaftet WPP 54 Prozent seines Umsatzes im nichtklassischen Bereich. Die Umsatzrendite soll im laufenden Geschäftsjahr auf 15 Prozent gesteigert werden.
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