Aimaq Rapp Stolle erweckt Asics-Laufschuhe zum Leben

Donnerstag, 08. Januar 2004
Protagonisten der Asics-Kampagne: ein Paar Schuhe, das sich über Sport unterhält
Protagonisten der Asics-Kampagne: ein Paar Schuhe, das sich über Sport unterhält
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Mit zwei sprechenden Laufschuhen eröffnet Asics in Europa den Kampf um Marktanteile gegen Nike, Adidas & Co. Anders als die Wettbewerber aus Portland und Herzogenaurach setzt die japanische Sportmarke nicht auf große Sportler und aufwendig inszenierte Filme, sondern rückt die Schuhe in den Vordergrund, die als eigenständige Charaktere zum Leben erweckt werden. Die Kampagne stammt von Aimaq Rapp Stolle (ARS). Die Berliner Agentur ist seit Herbst vergangenen Jahres Leadagentur der Asics-Europazentrale in Amsterdam.

Für seinen Imageauftritt hat Asics ein Konzept gewählt, das sich in Bildsprache und Tonalität deutlich von den Kampagnen der Wettbewerber unterscheidet. Weder propagiert die Marke den Spaß am Sport, noch bemüht sie das zurzeit beliebte Lifestyle-Thema, mit dem gerade Puma im vergangenen Jahr Marktanteile gewinnen konnte. Zwar ist auch Asics durch sein Engagement in dem Kinofilm "Kill Bill" und die Wiederbelebung der Gründermarke Onitsuka Tiger bei Fashion-Victims durchaus ein Begriff, dennoch geht das Unternehmen mit seiner Imagekampagne gezielt einen anderen Weg. So steht primär die Hightech-Kompetenz der Marke im Fokus. Überzeugen will Asics damit primär sportliche Männer zwischen 25 und 34 Jahren mit einem überdurchschnittlichen Ausbildungs- und Einkommensniveau.

Im Zuge der Repositionierung der Marke hat sich das Unternehmen auch von seinem bisherigen Claim "For the Love of sport" getrennt. "Der alte Claim war nicht spezifisch genug und könnte theoretisch für jede beliebige Sportmarke eingesetzt werden", sagt André Aimaq, Kreativchef von ARS. Deshalb heißt es künftig: "Intelligent Sport Technologies".

Der TV-Auftritt startet zunächst in England, Frankreich und den Benelux-Ländern, später dann auch in Deutschland. Gedreht wurden die Filme in Berlin in Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Werbefilmproduktion Trigger Happy Productions. Regie führte Zoran Bihac. Printmotive sind seit diesem Monat in zielgruppenrelevanten Publikumstiteln zu sehen. ARS ist außerdem für PoS-Maßnahmen und das Corporate Design des Sportartikelherstellers verantwortlich. Die Händlerwerbung wird weiterhin von der Münchner Werbeagentur Sixpack betreut, die bislang auch für die klassische Werbung verantwortlich war. bu
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