Aegis profitiert von Währungseffekten

Montag, 18. Mai 2009
Aegis-Chef John Napier
Aegis-Chef John Napier

Auch bei dem Mutterkonzern der Medianetzwerke Carat und Vizeum macht sich die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise bemerkbar. Im Vergleich zum 1. Quartal 2008 stieg der Umsatz der Aegis-Gruppe in den ersten drei Monaten dieses Jahres zwar um 6,5 Prozent an. Dies führt die Londoner Konzernzentrale allerdings auf die günstigen Wechselkurse zurück. Die um diesen Faktor bereinigten Zahlen sprechen eine andere Sprache. So sank das organische Wachstum im 1. Quartal um 11,6 Prozent. Das größere Minus in Höhe von 13,1 Prozent entfällt dabei auf Aegis Media, unter deren Dach alle Agenturmarken organisiert sind. Die Umsätze im Marktforschungsbereich, den Aegis bei Synovate bündelt, gingen um 9,1 Prozent zurück.

Die Hälfte der Umsatzeinbußen führt Aegis auf diverse Kundenabgänge in den USA und den Verlust von Renault in den EMEA-Märkten zurück. Dem stünde aber Neugeschäft mit einem Volumen von rund einer Milliarden Dollar gegenüber. Dazu gehörten bei Aegis Media die Etatgewinne von Kellogg’s, Vodafone und Crédit Agricole.

Nach wie vor bleibt die Londoner Holding bei ihrer Prognose, trotz des schwierigen Marktumfelds 2009 ein „robustes Ergebnis“ erzielen zu können. Mit dazu beitragen soll ein Sparprogramm und ein höhere Flexibilität bei den variablen Kosten. ejej 
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