Aegis bemüht sich um Schadensbegrenzung

Mittwoch, 20. September 2006

Die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen Aleksander Ruzicka und zwei weitere Mitarbeiter der Wiesbadener Agenturgruppe Aegis Media zeitigen Konsequenzen. In einer ersten Stellungnahme von Andreas Bölte, der Ruzickas Aufgaben als CEO Zentraleuropa und Südafrika seit dessen Suspendierung kommissarisch übernommen hat, bemüht sich der bisherige Finanzchef von Aegis Media um Schadensbegrenzung: "Wir werden es nicht zulassen, dass ein mögliches Fehlverhalten einiger Weniger den guten Ruf des gesamten Unternehmens beschädigt." Branchenkenner befürchten mittlerweile allerdings, dass die Ereignisse bei Aegis Media nicht nur die Agentur selbst, sondern das gesamte Mediageschäft in Verruf bringen könnten. Deren Einschätzungen und ein erstes Interview mit dem neuen Aegis-Chef über die Vorfälle in der Wiesbadener Agentur erscheint in HORIZONT-Ausgabe 38/2006 vom 21. September. ejej



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