Aegis Group legt zu

Mittwoch, 29. Oktober 2008
Aegis-CEO Robert Lerwill
Aegis-CEO Robert Lerwill

Die an der Londoner Börse notierte Aegis Group zieht eine positive Bilanz für das laufende Geschäftsjahr. Nach einer starken ersten Hälfte, blieben die Umsätze der Holding weiter "relativ gesund", heißt es in einer Pressemitteilung. Das organische Wachstum des Konzerns stieg von Januar bis September um 7,3 Prozent. Konkrete Umatzzahlen nennt das Unternehmen in der vorläufigen Meldung nicht. Der größte Wachstumstreiber war nach Konzernangaben Aegis Media, unter deren Dach die internationalen Medianetzwerke Carat und Vizeum sowie die nationalen Agenturbeteiligungen angesiedelt sind. In den vergangenen drei Quartalen legte das organische Wachstum von Aegis Media um 8,8 Prozent zu. Dies sei vor allem auf ein gutes Wachstum in Zentraleuropa zurückzuführen mit zweistelligen Zuwachsraten in Frankreich, Deutschland, Italien, Central & Eastern Europe und den nordischen Staaten im Monat September. Nicht so gut liefen die Geschäfte von Aegis Media dagegen zuletzt in den USA, Großbritannien und Spanien.

Insgesamt kann Aegis Media in den ersten neun Monaten dieses Jahres ein Neugeschäft in Höhe von 957 Millionen Dollar verbuchen. Mit dazu beigetragen haben unter anderem die neuen Verträge mit Coca-Cola und Philip Morris in Deutschland, mit Ferrero und Pernod Ricard in Russland und der Citic Bank in China.

Der Marktforschunsgbereich, den die Aegis-Holding bei dem weltweiten Netzwerk von Synovate bündelt, erreichte bis September ein organisches Wachstum von 4,9 Prozent. Der westeuropäische Markt sei schwierig gewesen und in Deutschland seien vor allem die Umsätze der Automobilkunden unter Druck geraten. Dessen ungeachtet setzt die Aegis-Holding ihre Akquisitionsstrategie fort. Von den geplanten 20 Zukäufen seien bereits 18 getätigt worden.

Was den Ausblick auf die Geschäfte im vierten Quartal 2008 anbelangt, bleiben die Aegis-Manager vorsichtig in ihren Einschätzungen. Begründet wird dies mit den Unsicherheiten im Finanzmarkt und dem negativen Ausblick auf die weitere globale wirtschaftliche Entwicklung. ejej
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