ADC verliert 21 Prozent an Einreichungen

Mittwoch, 04. Februar 2009
Der ADC vezeichnet weniger Einreichungen
Der ADC vezeichnet weniger Einreichungen

Der Art Directors Club für Deutschland (ADC) hat seine Einreichungsplattform geschlossen. Die Anzahl der eingesendeten Arbeiten für den Wettbewerb 2009 liegt 21 Prozent unter der des Vorjahres. Während 2008 noch 4.230 Award-Anwärter ins Rennen geschickt wurden, waren es in in diesem Jahr nur noch 3.400. Da eine Kampagne aus mehreren Motiven bestehen kann, beträgt die Zahl der eingereichten Exponate 6.832.  Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Lage war damit zu rechnen, dass die Agenturen ihre Investitionen in Kreativwettbewerbe drosseln würden. Dass der ADC als der wichtigste deutsche Kreativclub nun mehr als 20 Prozent verliert, ist ein deutliches Zeichen. In der Branche ist man sich einig, dass die Teilnahme an Wettbewerben in den letzten Jahren ausgeufert und zu einem absurden Wettrüsten geworden ist. In der Konsequenz will man sich um einen sorgsameren Umgang mit Award Shows bemühen und statt nach dem Gießkannenprinzip nur noch gezielt einreichen. "Selbst wenn wir uns in einer boomenden Wirtschaft befinden würden, sollten wir unser Geld nicht zum Fenster rausschmeißen", meint Stefan Kolle, Kreativgeschäftsführer von Kolle Rebbe in Hamburg.

Neben dem ADC gingen auch beim New Media Award und beim Deutschen Dialogmarketing Preis (DDP) weniger Arbeiten ein als im Vorjahr. Der Kommunikationsverband dagegen meldet ein Plus von 10 Prozent bei den Einreichungen für den Best of Business-to-Business Award 2009jf

Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der Horizont-Ausgabe 6/2009, die am 5. Februar erscheint.
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