ADC: Warum man bei Facebook auch mal scheitern darf

Freitag, 06. Mai 2011
Facebook-Manager Scott Woods: "Vorpreschen"
Facebook-Manager Scott Woods: "Vorpreschen"
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Facebook Scott Woods ADC J.P. Boden


Mit Scott Woods hat Facebook seit gut einem Jahr einen Deutschland-Chef. Zum Auftakt des ADC-Kongresses sprach der gebürtige Amerikaner darüber, was die Marke Facebook so stark macht. Außerdem stellte Woods die vor wenigen Wochen gelaunchte Seite facebook-studio.com vor, auf der Kreative ihre Arbeiten hochladen und mit der Community teilen können. Bisher wird dieser Service nur auf Englisch angeboten, soll aber bald auch auf Deutsch verfügbar sein. Auf dieser Plattform ließen sich kreative Ideen noch besser einem breiten Publikum zugänglich machen, versicherte Woods: "Über den Like-Button verteilt sich kreative Arbeit in Windeseile."

In atemberaubender Geschwindigkeit geht auch die Entwicklung von Facebook vonstatten. Das Motto von Woods´ Vortrag "Move fast and break things" - Rasante und bahnbrechende Entwicklung - dürfte bei den meisten Zuschauern Zustimmung hervorgerufen haben. Wie Facebook den Wahlspruch umsetzt, wird der ein oder andere Perfektionist jedoch nur schwer geschluckt haben: "Man brauch nicht alles durchprobieren, sondern sollte gleich vorpreschen. Dabei darf man auch ruhig einmal scheitern." Nur wer ab und zu auf dem harten Boden der Tatsachen lande, könne wirklich etwas lernen, versicherte Woods.

Scheitern ist für Facebook derzeit kein Thema. Die Stärke der Social Media-Plattform sollten sich besonders Markenartikler zu Nutze machen: "Eine Kampagne zusätzlich zu klassischen Maßnahmen auch auf Facebook zu launchen - Das ist wie Salz auf Pommes streuen." ire
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