ADC: Unruhe vor der Vorstandssitzung

Freitag, 22. Juli 2011
Beim ADC gibt es mal wieder Wirbel
Beim ADC gibt es mal wieder Wirbel

Kurz vor der Vorstandssitzung am kommenden Montag gibt es mal wieder Unruhe im Art Directors Club für Deutschland (ADC). Das ehemalige Vorstandsmitglied Hans-Joachim Berndt fordert die aktuelle Clubführung dazu auf, zu klären, wie es zu der angeblichen Finanzkrise des Verbands kommen konnte und wer die Verantwortung dafür trägt. Berndt hat zu diesem Thema einen Beitrag im internen "ADC-Saloon", einem Online-Forum für die Mitglieder, verfasst. In seinem Schreiben fragt der Filmhaus-Chef unter anderem nach dem Verbleib der finanziellen Rücklagen. Berndts deutliche Worte, die sich auch gegen einzelne Personen richten, haben die Verantwortlichen dazu veranlasst, den Beitrag aus dem "Saloon" zu entfernen.

Später ging eine modifizierte Version auf der internen ADC-Seite online, die inzwischen aber auch wieder verschwunden ist. Die Frage nach der finanziellen Situation des ADC und danach, wie es zu der angeblichen Misere gekommen ist, steht weiterhin im Raum. Das wird sicherlich auch eines der zentralen Themen sein, mit denen sich der Vorstand bei seinem Treffen am kommenden Montag auseinandersetzen wird. Außerdem wird es um die künftige Ausrichtung und die strategischen Ziele des Clubs gehen.

Hohe Dringlichkeit hat nicht zuletzt die Neubesetzung der ADC-Geschäftsstelle. Die langjährige Geschäftsführerin Susann Schronen hatte Anfang Juli ihren Ausstieg bekannt gegeben und ist seit nunmehr einer Woche nicht mehr im Amt. Interimistisch wird das ADC-Büro von Vorstandssprecher Jochen Rädeker und dem neu gewählten Schatzmeister Lutz Nebelin geführt. bu/mam
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