ADC New York spricht sich gegen Fakes aus

Mittwoch, 14. Oktober 2009
Gegen Fakes: ADC-Präsident Doug Jaeger, Innovation Director von Taxi New York
Gegen Fakes: ADC-Präsident Doug Jaeger, Innovation Director von Taxi New York
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ADC New York Jochen Rädeker


Nachdem bereits der New Yorker One Club rigide Schritte gegen Award-Kreationen angekündigt hat, zieht nun auch der ADC New York nach. Die Festivalleitung hat heute eine offizielle Erklärung herausgegeben, wonach sie sich ausdrücklich gegen Fakes ausspricht. Sollte sich herausstellen, dass eine Einsendung ausschließlich für Award Shows entwickelt wurde, wird nicht nur diese Arbeit, sondern auch die entsprechende Agentur beziehungsweise der Einsender disqualifiziert. Darüber hinaus will der ADC New York andere Festivalveranstalter über etwaige Fakes informieren, so dass zweifelhafte Arbeiten auch bei Konkurrenzwettbewerben künftig keine Chance mehr haben.

Ein Hintertürchen gibt es beim ADC New York allerdings: Goldideen, die niemals geschaltet wurden, können hier in der sogenannten "Playground"-Kategorie eingereicht werden, die es bereits seit vier Jahren gibt.

Auch der deutsche ADC hat darüber nachgedacht, 2010 eine "Prototypen"-Kategorie einzuführen. Dieser Vorschlag wurde vom Vorstand allerdings mehrheitlich abgelehnt. "Ich halte das für kontraproduktiv", erklärt Jochen Rädeker, frisch gebackener Kandidat für das Amt des ADC-Vorstandssprechers. "Das würde das Wettbewerbsprofil schwächen. Wir wollen lieber weiterhin streng gegen Fakes vorgehen." bu
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