ADC New York: Kein Gold für deutsche Agenturen

Dienstag, 27. April 2010
BBDO New York sahnt die meisten Gold Cubes ab
BBDO New York sahnt die meisten Gold Cubes ab

Der ADC New York hat die Gewinner der 89. Annual Awards bekannt gegeben. Nach der Rekordausbeute im Jahr 2008 und dem guten Abschneiden im vergangenen Jahr gibt es auf der diesjährigen Awardshow nur einen Gold-Cube für deutsche Kreative. Das Edelmetall holte aber keine klassische Agentur, sondern die hiesige Miami Ad School mit der Arbeit "Take them out" für Colgate. Die Talentschmiede kann sich zudem über einmal Silber, einmal Bronze und drei Merits freuen. Insgesamt gehen ein goldener Cube, sechs silberne, fünf Bronze-Awards und 11 Merits nach Deutschland. Unter den Agenturen schneidet Jung von Matt mit einem Silber-Cube, zwei Bronze-Awards (davon ein Studenten-Cube) und zwei Merits am besten ab. Den zweiten Platz gab es für die Hamburger in der Kategorie "Advertising Print" für die "Power Leakage" (Kunde: RWE).

Im vergangenen Jahr konnte Ogilvy & Mather beim ADC New York dreimal Gold und dreimal Silber holen. Beim 89. Wettbewerb muss sich die Agentur mit einem Silber-Cube und einem bronzenen Award zufrieden geben. Einmal Silber gab es für Zwölf und Grabarz & Partner. Scholz & Friends kassiert einen Bronze-Cube sowie zwei Merits. Einen dritten Platz belegt zudem Hedesign. Zwei Auszeichnungen erhält Serviceplan und jeweils ein Merit geht an Blue Scope, Lukas Lindemann Rosinski, KMS, Kolle  Rebbe und Achim Lipoth.

Erfolgreichste Agentur des Wettbewerbs ist BBDO New York, die drei von den insgesamt 24 goldenen ADC Cubes ihr Eigen nennen kann. Mit ebenfalls drei Goldtrophäen setzt sich HBO unter den Kunden am besten durch. Die Awards werden die Agenturen am 19. Mai im Rahmen der Preisverleihung entgegennehmen. Dort verleiht der ADC New York erstmals unter anderem auch den Best-of-Show-Award, den Black Cube, und prämiert die Agency of the Year. Der Veranstaltungsort ist in diesem Jahr das SVA Theatre at the School of Visual Arts. nk
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