ADC-Führungstrio führt verschärfte Aufnahmebedingungen ein

Mittwoch, 02. März 2005

Mit verschärften Aufnahmekriterien will das Ende Oktober gewählte ADC-Führungstrio der von einigen Mitgliedern befürchteten "Verwässerung" des Kreativclubs angesichts der Öffnung für neue Kommunikationsdisziplinen gegensteuern. "Wir wollen die kreative Vielfalt auf einen elitären Kreis konzentrieren", betont Designer Jochen Rädeker. Gemeinsam mit dem Eventprofi Matthias Kindler unterstützt er seit Anfang November den neuen Vorstandssprecher Michael Preiswerk bei der Führung des ADC. Demnach wird es künftig keine zentral über den Vorstand geregelten Aufnahmen mehr geben. Neumitglieder müssen außerdem konkrete Erfolge bei relevanten Wettbewerben über einen Zeitraum von vier Jahren nachweisen und bei der Wahl in der für sie zuständigen Sektion eine Zweidrittel-Mehrheit erzielen.

Im Hinblick auf den bevorstehenden ADC-Wettbewerb, der vom 18. bis 20. März in Berlin stattfindet, nimmt Preiswerk Stellung zum Thema Fakes: "Wir wollen Ideen fördern und fordern", betont er. Dabei spielt das zugrunde liegende Mediabudget keine Rolle, schließlich könne auch eine einmalig geschaltete Anzeige neue Denkanstöße geben. Ein nachträgliches Aberkennen einer Medaille soll künftig nicht mehr möglich sein, es sei denn, sie habe erwiesenermaßen nicht den Einsendebedingungen entsprochen. Zweifelhafte Einsendungen sollen dafür künftig im Vorfeld stärker überprüft werden. bu
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