ADC-Festival: Das erwarten Deutschlands Top-Kreative

Montag, 13. Mai 2013
Diese und weitere Kreative hat HORIZONT zum ADC-Festival befragt
Diese und weitere Kreative hat HORIZONT zum ADC-Festival befragt

Das ADC-Büro hat seine Zelte bereits am Wochenende in der Hansestadt aufgeschlagen. Die Exponate für die große Ausstellung wurden von Berlin nach Hamburg gebracht. Somit ist alles bereit für das Kreativfestival, das morgen früh offiziell mit der Jurierung der Einsendungen zum ADC-Kreativwettbewerb beginnt. HORIZONT hat sich unter Deutschlands Top-Kreativen umgehört, was sie von der erstmals in Hamburg stattfindenden Veranstaltung erwarten. Lesen Sie auf den kommenden Seiten die Statements von Wolfgang Schneider, Chief Creative Officer BBDO Germany, Guido Heffels, Geschäftsführer Kreation Heimat Werbeagentur, Matthias Harbeck, Geschäftsführer Kreation Serviceplan Campaign, Florian Grimm, Geschäftsführer Kreation Grimm Gallun Holtappels, Stefan Kolle, Geschäftsführer Kreation Kolle Rebbe, Alexander Schill, Chief Creative Officer Serviceplan-Gruppe, Stefan Schmidt, Geschäftsführer Kreation Dieckert Schmidt, Armin Jochum, Vorstand Kreation Thjnk und Britta Poetzsch, Geschäftsführerin Serviceplan Sales.

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Wolfgang Schneider, Chief Creative Officer, BBDO Germany

Welche Erwartungen haben Sie an das ADC-Festival? Ich hoffe auf einen etwas schöneren Event in einer viel schöneren Stadt.

Worauf freuen Sie sich am meisten? Auf die Juryarbeit.

Wie haben Sie die Kampagne rund um "Neuland - die Republik der Ideen" im Vorfeld des Festivals wahrgenommen? Ich fand den Zungenschlag der Kampagne etwas verbissen großspurig, etwas pathetisch - im Kern finde ich die Idee aber eigentlich gut.

Der ADC musste dieses Jahr herbe Einsendeverluste hinnehmen. Glauben Sie, das schadet dem Image des Wettbewerbs? Klar ist: Bei der deutschen Kreationsmeisterschaft sollten die Besten des Landes gegeneinander antreten, das ist dieses Jahr nicht der fall. Klar ist aber auch: Das sollte die Freude der Gewinner nicht trüben.

Sie sind Mitglied der Print-Jury. Auf welche Art von Arbeiten freuen Sie sich? Auf die, die ich noch nicht kenne.

Was sind Ihre Favoriten für den diesjährigen Wettbewerb? Von uns "BUND Tree Concert" und Smart "Offroad"- darüber hinaus gewinnt Hornbach vielleicht endlich mal einen Nagel.

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Guido Heffels, Geschäftsführer Kreation, Heimat Werbeagentur

Der ADC feiert Premiere in Hamburg. Worauf freuen Sie sich am meisten? Wir haben ein tolles Line-up für den Kongress. Da freue ich mich auf lehrreiche Stunden.

Wie haben Sie die Kampagne rund um "Neuland - die Republik der Ideen" im Vorfeld des Festivals wahrgenommen? Neuland ist ein hoher Anspruch. Ob der subkulturelle Angang zum ADC und Hamburg passt, das mag ich bezweifeln. Das klingt ein wenig nach Midlifecrisis. Aber das passt ja auch irgendwie, also find ich's dufte. Natürlich freue ich mich über die Konsequenz, wieder ein Motto mit dem Wort Ideen zu bemühen. Hier gleich noch ein paar für die nächsten Jahre: Die Ideen des Todes , Die Idee der Idee hinter der Idee , Rumänischer Stockspargel mit Ideen .

In welchen Bereichen gibt es Verbesserungspotenzial gegenüber Frankfurt? Hamburg sollte nicht mit Krampf besser werden, weil ich auch gar nicht weiß, was es da zu optimieren gäbe. Es reicht, wenn Hamburg anders ist.

Der ADC musste dieses Jahr herbe Einsendeverluste hinnehmen. Glauben Sie, das schadet dem Image des Wettbewerbs? Nein, es geht um Qualität, das hat nichts mit vielen Einsendungen zu tun. Im Idealfall verschafft das den Jurys mehr Zeit, sich mit den einzelnen Arbeiten auseinanderzusetzen.

Sie sind Mitglied der Film-Jury. Auf welche Art von Arbeiten freuen Sie sich? Große Freude erwecken bei mir stets die Arbeiten, die einmalig in süddeutschen Kinos oder auf Regionalsendern geschaltet werden.

Worüber wollen Sie dieses Jahr nicht mehr diskutieren? Sagen wir lieber, worüber ich diskutieren mag. Sinnhaftigkeit, Relevanz und Konsequenz. Ich mag die oberflächlich kreative Lösung nicht davon trennen. Der ADC ist kein Kunstwettbewerb, hier muss es um das kreative Erzielen von Effekten gehen.

Was sind Ihre Favoriten für den diesjährigen Wettbewerb? Alles ist ein Favorit. Sonst hätte man es ja wohl nicht eingereicht.

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Matthias Harbeck, Geschäftsführer Kreation Serviceplan Campaign, München

Welche Erwartungen haben Sie an das ADC-Festival? Hamburg ist die Werberhauptstadt Deutschlands. Ich hoffe auf ein Festival, das dieser Bedeutung entspricht.

Worauf freuen Sie sich am meisten? Natürlich auf inspirierende Arbeiten, Vorträge und Diskussionen. Aber auch auf die vielen Kollegen, mit denen man ein besonderes Klassentreffen feiern kann. Obwohl das ADC-Festival noch nie in Hamburg war, fühlt es sich ja genau andersrum an: ADC is coming home.

Wie haben Sie die Kampagne rund um "Neuland - die Republik der Ideen" im Vorfeld des Festivals wahrgenommen? Die Größe und Klarheit des Anspruchs finde ich gut. Gerade im Vergleich zu vergangenen Festival-Kampagnen, an die ich mich kaum erinnern kann. Natürlich muss man jetzt diesen Anspruch einlösen.

In welchen Bereichen gibt es Verbesserungspotenzial gegenüber Frankfurt? Das Spektakuläre an Frankfurt war, dass es so unspektakulär war. Mehr Durchmischung von Festival und Stadt wäre toll. Und ein bisschen mehr Glamour. Gerade bei der Award Show.

Was soll dieses Jahr anders werden als in den vergangenen Jahren? Ich hoffe, dass der Kongress durchgängig ein hohes Niveau erreicht. Nicht nur hie und da.

Der ADC musste dieses Jahr herbe Einsendeverluste hinnehmen. Glauben Sie, das schadet dem Image des Wettbewerbs? Jeder weiss, dass die Einsendeverluste vor allem daher kommen, dass große Agenturen wie Jung von Matt und Scholz and Friends nicht eingereicht haben. Im nächsten Jahr wird das wieder besser. Andererseits: Der ADC hat nicht mehr die Bedeutung, die er mal hatte. Das liegt an den internationalen Festivals, die in den letzten Jahren immer wichtiger geworden sind. Vielleicht kann das neue, reduzierte Ranking hier wieder gegensteuern.

Sie sind Mitglied der Film-Jury. Auf welche Art von Arbeiten freuen Sie sich? Auf alles, was mich über Hornbach hinaus überrascht. Im internationalen Vergleich tun wir Deutschen uns mit Film immer noch schwer. Die großen Filme haben bei uns in der Regel noch nicht die Klasse, den Mut und die Lässigkeit, die viele internationale Kampagnen auszeichnen.

Worüber wollen Sie dieses Jahr nicht mehr diskutieren? Über unbegründete Fake-Vorwürfe, hinter denen nur Neid und Missgunst stecken.

Was sind Ihre Favoriten für den diesjährigen Wettbewerb? Ich bin selbst gespannt. Denn einiges, was beim ADC ausgezeichnet wird, erden wir dort zum ersten Mal sehen. Was aber nicht gleich Fake-Verdacht bedeutet. Immer mehr innovative Arbeiten werden für spezielle Zielgruppen in speziellen Medien gemacht. Die große, fette Kampagne, die aus allen Rohren schießt, wird zunehmend seltener.

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Florian Grimm, Geschäftsführer Kreation Grimm Gallun Holtappels

Welche Erwartungen haben Sie an das ADC-Festival? Die gleichen wie immer. Inspiration durch gute Einsendungen und eventuell auch durch gute Vorträge. Gute Diskussionen in der Jury aus denen man was Gutes für seine tägliche Arbeit ziehen kann und hoffentlich ganz gutes Wetter, denn dann bekommen die Menschen eine sehr tolle Stadt zu sehen.

Worauf freuen Sie sich am meisten? Auf die Juryarbeit und viele nette Menschen.

Wie haben Sie die Kampagne rund um "Neuland - die Republik der Ideen" im Vorfeld des Festivals wahrgenommen? Ich finde, sie fühlt sich etwas trist an und begeistert keine neuen Menschen für das Thema und dieses Event und diese tolle Ausstellung.

In welchen Bereichen gibt es Verbesserungspotenzial gegenüber Frankfurt? Ich fand es in Frankfurt wirklich sehr gut. Auch wenn ich waschechter Hamburger bin und das Konzept toll finde, das hier erarbeitet wurde, finde ich es schöner zum ADC zu reisen und voll und ganz dort zu sein. Hier spürt man die Nähe von Firma und Familie und das macht es alles nicht ganz so intensiv. Aber, wenn wir das in Hamburg so gut organisieren wie es in Frankfurt der Fall war und dann auch noch die Sonne scheint, dann denke ich, kann die Atmosphäre der Stadt noch einen oben drauf setzen.

Was soll dieses Jahr anders werden als in den vergangenen Jahren? Weniger Goldideen wären zur Abwechslung mal ganz schön. Und ein höherer qualitativer Durchschnitt der Arbeiten.

Der ADC musste dieses Jahr herbe Einsendeverluste hinnehmen. Glauben Sie, das schadet dem Image des Wettbewerbs? Kommt auf die Arbeiten an, die weggefallen sind. Wenn im Vorfeld ein paar schlechte im Kröpfchen gelandet sind, dann ist das eher gut für das Image.

Sie sind Mitglied der Jury Digitale Medien. Auf welche Art von Arbeiten freuen Sie sich? Auf solche, die neue technische Möglichkeiten so nutzen, dass sie mich mit ihrer Geschichte begeistern und nicht mit der neuen technischen Möglichkeit.

Worüber wollen Sie dieses Jahr nicht mehr diskutieren? Über die Relevanz von Virals. Und darüber, ob etwas eine Social-Media-Kampagne ist, weil ein Like-Button dran ist.

Was sind Ihre Favoriten für den diesjährigen Wettbewerb? Ich finde die Land-of-Quattro -Kampagne für Audi von der Grundidee her großartig. Da finde ich allerdings den internationalen Case noch viel faszinierender als die deutsche Umsetzung.

(Foto: Holde Schneider)
(Foto: Holde Schneider)

Stefan Kolle, Geschäftsführer Kreation Kolle Rebbe

Welche Erwartungen haben Sie an das ADC-Festival? Ich hoffe, dass das Festival dazu beiträgt, mehr Nachwuchs für die Werbung zu begeistern. Außerdem sollte es einer breiten Öffentlichkeit den Wert von Kreativität und Ideen nahebringen.

Worauf freuen Sie sich am meisten? Auf das Wiedersehen mit vielen Bekannten.

Wie haben Sie die Kampagne rund um "Neuland - die Republik der Ideen" im Vorfeld des Festivals wahrgenommen? Zumindest hier in Hamburg wurde das gut promoted.

In welchen Bereichen gibt es Verbesserungspotenzial gegenüber Frankfurt? Das kann man erst nach dem Festival beurteilen.

Was soll dieses Jahr anders werden als in den vergangenen Jahren? Schön wäre, wenn nicht nur Werber erreicht und begeistert werden.

Der ADC musste dieses Jahr herbe Einsendeverluste hinnehmen. Glauben Sie, das schadet dem Image des Wettbewerbs? Weniger Einsendungen sind kein Problem. Weniger Highlights durch das Fehlen wichtiger Agenturen schon eher.

Sie sind Mitglied der Jury Promotion/Media. Auf welche Art von Arbeiten freuen Sie sich? Auf die, die ich selber gern gemacht hätte.

Worüber wollen Sie dieses Jahr nicht mehr diskutieren? Ich will über überhaupt nichts diskutieren. Alle sollen meiner Meinung sein, das wäre am einfachsten und auch inhaltlich am Besten.

Was sind Ihre Favoriten für den diesjährigen Wettbewerb? Red Bull Strato sofern das eingereicht wurde. Ein Smart-Spot von BBDO Proximity, VW von DDB Tribal und unser Meltdown-Spiel für GEOlino.

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Alexander Schill, Chief Creative Officer Serviceplan-Gruppe

Der ADC musste dieses Jahr herbe Einsendeverluste hinnehmen. Glauben Sie, das schadet dem Image des Wettbewerbs? Natürlich schadet es dem Image des Vereins, wenn große Player nicht einsenden. Für Kunden bedeutet das, dass der ADC für die Branche an Bedeutung verliert.

Worüber wollen Sie dieses Jahr nicht mehr diskutieren? Ob eine Arbeit in der richtigen Kategorie eingereicht ist. Die Definition von Kategorien verschwimmt zunehmend. Wir sollten uns einzig auf die Qualität einer Arbeit konzentrieren. Alles andere ist unwichtig.

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Stefan Schmidt, Geschäftsführer Kreation Dieckert Schmidt

Welche Erwartungen haben Sie an das ADC-Festival? Meine Erwartungen an den Event sind nur die besten. Die Professionalität der Hamburger Kollegen ist so wunderbar. Die werden das zu einem klasse ADC machen.

Worauf freuen Sie sich am meisten? Ich freue mich wie jedes Jahr darauf, Kollegen wieder zu sehen, die man 11 Monate nicht sieht. Und auf einen heißen Tanz direkt an der Hotelbar mit Florian Grimm und Konsorten.

Wie haben Sie die Kampagne rund um "Neuland - die Republik der Ideen" im Vorfeld des Festivals wahrgenommen? Ich habe die Kampagne auf City-Lights in Berlin gesehen. Ich fand sie sehr bemüht.

In welchen Bereichen gibt es Verbesserungspotenzial gegenüber Frankfurt? Man muss Frankfurt nicht verbessern. Das war alles schon sehr sehr gut da!

Was soll dieses Jahr anders werden als in den vergangenen Jahren? Was soll anders werden? Es muss wieder mehr über Inhalte gesprochen werden. Über das Wesen von allem.

Der ADC musste dieses Jahr herbe Einsendeverluste hinnehmen. Glauben Sie, das schadet dem Image des Wettbewerbs? Dass nicht alle Agenturen einsenden schadet. Keine Frage. Weil nicht alle guten Arbeiten repräsentiert sind. Ich hoffe, das ändert sich wieder zum Beispiel durch die Abkehr der Nicht-Einsender von Goldideen und der Hinwendung zu nur noch echter Arbeit. Dann kann man sich die Teilnahme auch leisten.)

Sie sind Mitglied der Film-Jury. Auf welche Art von Arbeiten freuen Sie sich? In der Film-Jury freue ich mich auf alles, was mit Mut und Menschlichkeit versucht Geschichten ungewöhnlich zu erzählen. Wir müssen wieder Filme machen, die in Cannes mitspielen könnten!

Worüber willst du dieses Jahr nicht mehr diskutieren? Diese Frage finde ich komisch. Ich will im Zweifel immer über alles diskutieren. Ich kann doch nichts vorher ausschließen, nur weil ich keinen drauf Bock habe. Ich kann doch nicht Basta! rufen als Kreativer.

Was sind Ihre Favoriten für den diesjährigen Wettbewerb? Meine Favoriten: Hornbach Keiner spürt es so wie du , VR-Banken-Interviews, Dieckertschmidt Corporate Identity

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Armin Jochum, Vorstand Kreation Thjnk

Sie gehören in diesem Jahr zu den Agenturen, die nicht am ADC-Wettbewerb teilnehmen. Bei Jung von Matt, Scholz & Friends und Serviceplan war diese Entscheidung bekannt. Bei Thjnk kommt es überraschend. Wieso setzen Sie aus? Wir hatten 2012 allerhand mit der Neuausrichtung unserer Agentur zu tun. Normalerweise werden bereits im Herbst die Arbeiten ausgewählt, die zum ADC eingeschickt werden. Ich wollte im Team den großen Druck herausnehmen. Wir sind mit ersten zarten Pflänzchen erst bei den Cannes Lions am Start.

Für den ADC ist das Wegbleiben wichtiger Agenturen ein herber Schlag ins Kontor. Wie stehen Sie dazu? Wir haben den ADC dafür anderweitig unterstützt: Die Agentur hat Eintrittskarten an Hochschulen gespendet, um den Nachwuchs zu der Veranstaltung zu schicken. Natürlich ist Thjnk darüber hinaus auch präsent. Wir sind in den Jurys vertreten und werden auch beim Kongress, der Ausstellung und den diversen Partys dabei sein.

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Britta Poetzsch, Geschäftsführerin Serviceplan Sales & Co-Moderator der ADC-Gala

Welche Erwartungen haben Sie an das ADC-Festival? Den inspirierendsten, spannendsten Event für unsere Branche im deutschsprachigen Raum zu erleben, die besten Arbeiten zu sehen und die Lieblingskollegen zu treffen.

Worauf freuen Sie sich am meisten? Bob Greenberg! Und die Award Show. Und die Exkollegen. Und die Location. Und das Kongressprogramm. Und da fallen mir jetzt noch 30 Sachen ein!

In welchen Bereichen gibt es Verbesserungspotenzial gegenüber Frankfurt? Frankfurt hatte sich in den letzten drei Jahren zu einem ganz tollen Event entwickelt. Aber die Messehallen-Atmosphäre war nicht ganz optimal. Mit der neuen Location im Hafen betreten wir Neuland - und das wird sicher spektakulär.

Was soll dieses Jahr anders werden als in den vergangenen Jahren? Vor allem haben wir ein Kongressprogramm, wie es in Deutschland so noch nicht zu erleben war. Erstmals findet das Festival nicht am Wochenende statt, sondern an den Werktagen. Die Jurys tagen bei unterschiedlichen Gastgebern in der ganzen Stadt. Auch das Rahmenprogramm, das nicht vom ADC organisiert wird, zeigt jetzt schon, wie sehr sich Hamburg auf dieses Festival freut.

Der ADC musste dieses Jahr herbe Einsendeverluste hinnehmen. Glauben Sie, das schadet dem Image des Wettbewerbs? Das ist sicher kein Grund zur Freude. Aber am Image, das der ADC der wichtigste, relevanteste Wettbewerb im deutschsprachigen Raum ist, ändert das nichts. Im Gegenteil, die Diskussion um die Vielzahl der Wettbewerbe und den damit verbundenen Einreichungswahnsinn, hat den ADC eher gestärkt. Der ADC ist relevant, hat die besten Jurys und bildet die kreative Leistungsfähigkeit unsere Branche in ihrer Gesamtheit ab.

Sie sind Mitglied der Jury Promotion/Media. Auf welche Art von Arbeiten freuen Sie sich? Alles, was mich überrascht, berührt, zum Lachen bringt, neu gedacht ist und was ich noch nicht gesehen habe.

Worüber wollen Sie dieses Jahr nicht mehr diskutieren? Über Goldideen.


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