ADC: Enttäuschende Podiumsdiskussion beim Kreativ-Gipfel

Freitag, 24. April 2009
Auch Tribal-DDB-Chef Figge fand die Debatte langweilig
Auch Tribal-DDB-Chef Figge fand die Debatte langweilig

Der Andrang war groß, das Interesse hoch. Doch die ADC-Podiumsdiskussion mit den Chefs führender deutscher Agenturen konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Das von Ralf Grauel moderierte Gespräch mit Peter Figge (Tribal DDB), Andreas Grabarz (Grabarz & Partner), André Kemper (Kemper Trautmann), Stefan Kolle (Kolle Rebbe) und Guido Heffels (Heimat) plätscherte mehr oder weniger belanglos vor sich hin. Zu Beginn teilte Moderator Grauel mit, dass man sich darauf verständigt habe, das ursprünglich gesetzte Thema „Wo geht die Reise hin? Kreativität 2010" nicht zu diskutieren. Stattdessen solle ein Blick auf die aktuellen Sorgen und Nöte von Agenturen geworfen werden. Was dann kam, war allerdings recht dünn. Der „Diskussion" fehlte der rote Faden und ein thematischer Kern. Von der Unwissenheit auf Kundenseite, der Bedeutung der einzelnen Kommunikationskanäle, über die Rolle von Agenturen und deren Stellenwert für die Auftraggeberseite, bis hin zum Verlust der Steuerungsfunktion wurde das eine oder andere Thema angerissen - allerdings ohne wirklichen Erkenntnisgewinn zu liefern.

Irgendwann merkten auch die Teilnehmer der Gesprächsrunde, dass der Auftritt nicht rund lief. „Wir führen hier eine total langweilige Diskussion", sagte Tribal-DDB-Chef Figge nach gut zwei Drittel der vorgesehenen Zeit. Leider wurde es danach auch nicht mehr viel spannender. Diese Chance, dem Gipfel-Motto „Kreative Revolution" gerecht zu werden, wurde leider vertan. mam      
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