AAN, Heimat und Xynias, Wetzel triumphieren bei New York Festivals TV & Cinema

Donnerstag, 29. Januar 2004

Erfolgreicher Start ins Kreativjahr 2004: Bei den New York Festivals TV und Cinema holten die deutschen Werbeagenturen neun Medaillen - vier mehr als im Vorjahr. Das ist insbesondere vor dem Hintergrund des schlechten Abschneidens im Gunn Report 2003 ein großer Triumph, wo es kein einziger deutscher Werbespot in die Top-50-Liste der weltweit kreativ erfolgreichsten Commercials schaffte.

Bester Teilnehmer ist der Automobilhersteller Audi, der sich in diesem Jahr selbst um seine Einreichungen gekümmert hat. Gemeinsam mit dem Audi Agency Network gewann das Unternehmen zweimal Gold für den Spot "Bulle" und die Trilogie "Frösche/Schlangen/Schildkröten". Zwei weitere Goldmedaillen verdienten sich die Berliner Agentur Heimat und Xynias, Wetzel in München. In beiden Fällen war die Berliner Produktionsfirma Neue Sentimental Film involviert. Für Heimat produzierte NSF den Spot "Schaukel" im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention. Xynias, Wetzel überzeugte mit dem Werbefilm für das Fitnessstudio Leo's Sport Club.

Zu den großen Überraschungen des Wettbewerbs gehört sicherlich die Bronzemedaille für die Whiskas-Preiskampagne von TBWA in Berlin. Dass breit geschaltete Tierfutterwerbung aus dem Hause Masterfoods mit einem internationalen Kreativpreis bedacht wird, kam hierzulande bislang eher selten vor. Daneben sicherte sich TBWA auch eine Bronzemedaille für Sony Playstation 2. Damit setzt der Kunde seinen kreativen Erfolgskurs fort - im Vorjahr landete Sony auf Platz 5 im Ranking der kreativsten Werbungtreibenden Deutschlands.

Die weiteren Medaillengewinner aus Deutschland sind Serviceplan in München (Silber) sowie die Hamburger Agenturen Kolle Rebbe (Bronze) und FCB Wilkens (Bronze). Darüber hinaus wurden 46 Arbeiten von deutschen Werbeagenturen mit Auszeichnungen belohnt, allein sechs davon gehen ebenfalls an Heimat. Insgesamt wurden 2624 Arbeiten aus über 50 Ländern zu dem internationalen Wettbewerb eingereicht, davon rund 8,5 Prozent aus Deutschland (225 Einsendungen). bu

Tabelle mit den Deutschen Gewinnern
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