1. Europäischer Dialogtag: US-Experte sieht gute Perspektiven für Dialoggeschäft in Europa

Freitag, 16. Mai 2003

Was sieht modernes Dialogmarketing aus, welche Standards gelten in anderen Ländern, wie erreicht man am besten seine Zielgruppen? Beim 1. Europäischen Dialogtag in Frankfurt zeigten Referenten aus Europa und den USA Perspektiven für die Zukunft des Dialogmarketings auf. Die Veranstaltung wurde von HORIZONT in Kooperation mit dem Siegfried-Vögele Institut, dem Deutschen Direktmarketing Verband (DDV) und der Deutschen Post ins Leben gerufen und soll im kommenden Jahr erneut stattfinden.

Erstmals seit Jahren wurde damit wieder eine Bühne geschaffen, auf der sich internationale Direktmarketing-Experten zum Meinungs- und Erfahrungsaustausch treffen können. Stewart Pearson, Europachef von Wunderman, stellte vor, wie das Network mit verstärkter Zielgruppenforschung die Werbung noch effizienter machen will. Wie die Lufthansa zielgenaue Angebote für ihre Fluggäste macht, erläuterte Ulrich Hauschild, Leiter Direktmarketing und Vertriebskommunikation der Fluggesellschaft. Adriana Nuneva, Senior Vice President Brand Management & Integrated Marketing bei Heidelberger Druckmaschinen zeigte, wie sich die technischen Möglichkeiten der Personalisierung auch in der Eigenwerbung hervorragend einsetzen können.

Erstaunliche Zahlen präsentierte Bob Wientzen, der Präsident des amerikanischen Direktmarketing-Verbandes DMA, für die Entwicklung des Direktmarketings in Europa. Einer von der DMA in Auftrag gegebenen Studie zufolge rechnet er in den kommenden Jahren mit deutlichem Wachstum für das Direktmarketing. Für Deutschland sagt die Studie bis 2007 kontinuierliches Wachstum in bis zu zweistelliger Höhe voraus, was unter anderem daran liege, dass erst jetzt das volle Potenzial des Internets ausgeschöpft werde. hjs
Meist gelesen
stats