1 Milliarde Dollar: Johnson & Johnson startet Einkaufspitch in den USA

Dienstag, 20. November 2012
Bei dem Pitch soll es um den Einkauf der Werbeplätze gehen
Bei dem Pitch soll es um den Einkauf der Werbeplätze gehen

Johnson & Johnson hat inzwischen auch in seinem Stammmarkt, den USA, einen Mediapitch begonnen. Dort investiert der internationale Konsumgüterriese das mit Abstand größte Mediabudget in Höhe von 1 Milliarde Dollar. Das sind umgerechnet 780 Millionen Euro. Wie US-amerikanische Fachmedien berichten, soll es sich bei dem laufenden Review nur um den Einkauf der Werbeplätze handeln. Im Fokus sollen auch hier die Konditionen und Rabatte stehen, die die geladenen Networks bieten können. Ob es noch einen separaten Planungs- und Strategie-Pitch geben wird, scheint möglich, aber nicht sicher. Am aktuellen Einkaufspitch in den USA nimmt neben dem bisherigen Betreuer Universal McCann auch die Group M-Agentur MEC und die Omnicom-Tochter OMD teil. Universal McCann hält den US-Etat von Johnson & Johnson seit 2007 und formierte nach dem Pitchgewinn eine eigene Unit namens J3 für diesen Bluechip.

In der EMEA-Region ist der Pitch des Konsumgüterriesen bereits seit Ende Oktober entschieden. In diesen Märkten hielt die Aegis-Tochter Carat seit 2007 das auf 250 Millionen Euro geschätzte Mediavolumen, das sie allerdings nicht verteidigen konnte. Statt dessen wird das EMEA-Budget auf Universal McCann und MEC verteilt, wobei MEC den Großteil der Märkte inklusive dem in Deutschland übernehmen wird. Das Mediabudget von Johnson & Johnson liegt hierzulande bei rund 40 Millionen Euro. Für den Kunden wird MEC eine eigene Unit namens Primus aufbauen. ejej
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