Mathias Jahn, Sould

Mathias Jahn, Sould

Mathias Jahn Meine Top 5 Tools

Freitag, 06. November 2015
Trello.com
Trello.com
© Screenshot Website
Themenseiten zu diesem Artikel:

Mathias Jahn Heye Sould Facebook Dropbox


Wie organisiert man sich im Job, welche Online-Angebote sind dafür sinnvoll? Mathias Jahn, ehemaliger Kreativchef von Heye und nun Partner bei Sould in Hamburg, präsentiert für HORIZONT Online fünf seiner Meinung nach besten Tools - darunter Seiten wie Slack, Trello und Buffer.

1.

Slack.com
Slack.com (Bild: Screenshot Website)
Slack ist für die Job-Kommunikation das, worauf wir im Privaten immer noch warten: Ein individualisierbarer Messenger für alle Gelegenheiten. In Slack kann ich öffentliche Kanäle für alle Teammitglieder anlegen ("Kuchen im Konfi"), spezielle Kanäle für nur einige Teammitglieder ("Wer hat den Dropbox-Ordner 'Präse' gelöscht?") oder jedes Teammitglied direkt kontaktieren. Ausserdem kann man Links oder Files hinterlegen – und natürlich all das durchsuchen. www.slack.com

2.

Trello.com
Trello.com (Bild: Screenshot Website)
Trello ist eine visuelle Jobverwaltung mit Boards, Listen und Karten, für Teammitglieder zugänglich und kommentierbar. Dazu kommen Dateianhänge, Checklisten, Labels, Filter, Fälligkeitsdaten etc. Auch privat gut nutzbar – zum Beispiel wenn man gerade eine Wohnung umbaut oder ähnliches. www.trello.com



3.

Buffer.com
Buffer.com (Bild: Screenshot Website)
Buffer ist wie die Warteliste beim Arzt – aber für Social Media Accounts. Was auch immer mir auffällt an Links, Artikeln, Tweets, Fotos etc. wird einfach per Browser-Extension "gebuffert" und landet so in einer Schlange, die das Programm abarbeitet. Dann werden diese Dinge nach einem von mir eingestellten Timing in meine verschiedenen Accounts gepostet. Wer mag, kann seinen Chef nachts um 2 Uhr antwittern – das macht ordentlich Eindruck. www.buffer.com



4.

Medium.com
Medium.com (Bild: Screenshot Website)
Medium ist eine Blog-Plattform – wirkt inzwischen aber eher wie eine riesige Artikelsammlung zu allen möglichen Themen. Ein modern-minimalistisches Interface sorgt dafür, dass auch Artikel von Textern aussehen wie von Artern. Selbstverständlich ist das ganze "Medium" durchsuchbar, die Artikel kann man kommentieren, liken, empfehlen und/oder den Autoren folgen. Und vor allem: Das Niveau ist erstaunlich, naja: gehoben. Wenn man sonst facebook-Posts gewohnt ist. www.medium.com



5.

Facebook Listen

Facebook Listen
Facebook Listen (Bild: Screenshot Website)
Apropos Facebook: Ja, auch das ist ein Tool. Woher wüsste ich sonst, was Du gestern gegessen hast? Erstaunlicherweise benutzen die meisten Facebook wie Fernsehen: Völlig linear. Und sie schauen auch nur ein Programm: die Statusmeldungen ihrer Freunde. Das, was Facebook wirklich zum Tool macht, sind die Listen, in die man seine Quellen einsortiert. Mal abgesehen von der beliebten Liste "Leute, mit denen ich im wahren Leben nichts zu tun haben will", kann man sich Listen zu all seinen Lieblingsthemen anlegen. Fotografie, Architektur, Typografie, Design, Kettensägenschnitzerei oder ähnliches. Oder man spart sich den Aufwand und abonniert Listen von Leuten, die das schon getan haben: Meine "Automotive"-Liste mit 300 Quellen zum Beispiel (siehe oben). Viel Spaß! www.facebook.com/addlist
Meist gelesen
stats