Kampf dem Stillstand 5 Tipps, wie man als Freelancer wieder nach vorne kommt

zusammengestellt von t3n Magazin
Mittwoch, 29. Juli 2015
Als Freelancer dem Stillstand begegnen: Sammel Feedback und nimm es ernst
Als Freelancer dem Stillstand begegnen: Sammel Feedback und nimm es ernst
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Ein Auftrag wie der andere – und irgendwie geht es nie richtig voran? HORIZONT-Online-Partner t3n hat fünf Ratschläge für Freelancer zusammengestellt, wie diese wieder nach vorne kommen und neue Wege gehen können.
Es gibt zwei Punkte, an denen du schnell merkst, dass du etwas umstellen solltest. Entweder: Du kommst vor lauter Arbeit nicht mehr dazu, dich und deine Talente weiterzuentwickeln. Oder: Du sitzt auf dem Trockenen. In beiden Fällen heißt es: handeln.

1.

Guck, was die Konkurrenz macht und adaptiere Ideen

Kaum eine Branche ist so stark dem Wandel unterzogen wie die der neuen Medien. Trotzdem musst du das Rad nicht ständig neu erfinden, denn das tun schon andere. Suche deshalb die zehn stärksten Konkurrenten deiner Branche raus und schaue, wie sie agieren. Was machen sie anders als du?

Vielleicht tun sie auch Dinge, die dir komplett suspekt vorkommen. Aber wink nicht sofort ab, sondern finde heraus, welche Vorteile das haben könnte und hinterfrage dich selbst. Andere Strukturen, Herangehensweisen, die Präsentation der eigenen Leistungen – all das sind Punkte, bei denen es sicher auch bei dir Ver­bes­se­rungs­po­ten­zi­al gibt.



2.

Als Freelancer: Sammle Feedback und nimm es ernst

Warum hast du den letzten Auftrag nicht bekommen oder wie ist der letzte Kontakt gerade auf dich gekommen? Vielleicht war deine Reaktionszeit nicht zufriedenstellend oder dein Kunde fühlte sich nicht ernst genommen? Vielleicht hätte dein Ansprechpartner gerne auch mehr Budget in die Hand genommen und dafür ein besseres Ergebnis erwartet?

Dein letzter Kunde hat vielleicht deinen Blogbeitrag gelesen und dich deshalb angerufen. Im Kundengespräch bist du nicht nur da, um Antworten zu geben, sondern auch, um Fragen zu stellen. Das hilft oft beiden Seiten im täglichen Workflow.



3.

Volle Power Marketing – auch als Freelancer

Leichter gesagt als getan – den Kopf in den Sand stecken bringt dich aber auch nicht weiter. Sehen und gesehen werden ist das A und O im Marketing. Wie viel ist dir ein guter Kunde wert und wo findest du ihn? Schalte Google-Adwords-Kampagnen oder nutz das Carousel von Facebook und erzähl deine Geschichte. Natürlich muss das Werbemedium immer zum Empfänger passen.

Bei einer großen Anzahl von Bestandskunden ist ein regelmäßiges Mailing sinnvoll und die total veralteten News auf deiner Startseite könntest du auch mal wieder aktualisieren. Such dir ein aktuelles Thema, schreib drüber und nutz es für deinen Newsletter – so erzielst du Synergieeffekte.



4.

Kooperiere – und knüpfe neue Kontakte

Mit wem würdest du gerne zusammenarbeiten? Gerade als Freelancer hast du die Freiheit, dir deine Kooperationspartner auszusuchen. Mach dir Gedanken und formuliere Gründe, warum eine Kooperation mit dir für Partner sinnvoll wäre. Und dann nimm Kontakt auf.

Guck dich um, welche Firmenevents es in deiner Umgebung gibt und versuche, nicht schüchtern zu sein. Menschen gehen genau wie du zu solchen Veranstaltungen, um Kontakte zu knüpfen und Chancen zu ernsthaften Projekten zu machen. Damit bist du keinesfalls allein.



5.

Richte dich neu aus

Das ist eine der schwierigsten Aufgaben, da wir Gewohnheitstiere sind. Anforderungen ändern sich und auch du solltest deinen Kompass rechtzeitig neu ausrichten. Welche Kompetenzen eignest du dir an, welche Technologie hat Zukunft?

Nimmst du vielleicht einen nicht so profitablen Auftrag an und schaffst dir eine Referenz in einem neuen Fachgebiet? Programmierst du Apps, gestaltest du Internetseiten oder spezialisiert dich doch auf Content-Marketing? Suche aus, probiere aus – und richte dich aus.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf t3n

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