Christoph Bornschein, TLGG

Christoph Bornschein, TLGG

Christoph Bornschein 5 private Twitter-Accounts, die jedes „Handbuch Digitalisierung“ überflüssig machen

Freitag, 15. Januar 2016
© Twitter

Es hilft ja nichts: Dem Erfolg anderer Netzwerke und Plattformen hinkt Twitter in Deutschland nach wie vor hinterher. Zu oft und schnell wird der Dienst noch irgendwo zwischen elitärem Checkertool, Mikrothemenblog und Stammtisch der Filterblasen verortet. Dabei bieten Twitter-Logik und Twitter-Listen jedem die Chance, den Dienst nach seinem Willen zu formen. Zum Beispiel, so TLGG-Geschäftsführer Christoph Bornschein, zu einem Dauer-Crashkurs in Digitalisierung.

1.


Mathew Ingram ist Senior Writer des mit „legendär“ noch zurückhaltend eingeordneten Wirtschaftsmagazins Fortune. Er beschäftigt sich seit Jahren mit digitalen Umwälzungen vor allem im Bereich der Kultur und Kommunikation. Was er mitbringt: augenöffnende Retweets, Medienbeobachtungen, praktische Executive Summaries, aktuelle Diskussionen.

2.


Einst Netscape-Mitgründer, heute vor allem VC und Beobachter. Marc Andreessens massiver Twitter-Output besteht zu gut 95% aus Artikel- und Kommentar-Retweets aus Wissenschaft, Kultur, Tech und Politik – stets mindestens interessant, gelegentlich essenziell. Seine Twitter-Listen: Paradebeispiel für den effizienten Twitter-Gebrauch.



3.


Ben Hammersleys Claim „Learning to live in the future“ passt zur einer Zeit schneller Entwicklungen und disruptiver Veränderungen. Der Technologe, Stratege und WIRED-UK-Autor ordnet Digitalisierung und Tech-Fortschritt gesellschaftlich, wirtschaftlich und persönlich ein – mit beispielhaftem Maß an Lernenthusiasmus, Humor und Vorsicht.



4.


Ja, das ist Eigenlob über Bande, aber ich bitte um Nachsicht: Der TLGG-Stratege Max Orgeldinger ist eine ideale Ergänzung zu den bisher genannten. Geschickt kuratierend, griffig kommentierend und genau beobachtend, was Fortschritt mit Menschen und Institutionen macht. Erwarten Sie also spannende Umwälzungen, geplatzte Versprechen, unverzichtbare Zahlen und allgemeine Konfusion.



5.


Für die, denen die reinen Youtuber noch zu fremd sind: Finger an den Puls der Zielgruppe, Augen da hin, wo die Konsumgewohnheiten, Netzwerke und Statussymbole der kessen Jugend gespiegelt werden. Wenn’s weh tut, Tweets von @juliepsamuels, @dvg, @andjelicaaa, @ezraklein, @cdixon einstreuen. Finden, filtern, bewerten, lernen.



Viel Vergnügen! Und nur nicht zögern, Ergänzungen, Protest und/oder die eigenen Erkenntnisse mit @playrough zu teilen.

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