Leo Burnett Die großartige Humor-Attacke von McDonald's auf Hipster-Cafés

Donnerstag, 23. Februar 2017
Ein Snapshot für Instagram? McCafé macht sich über Hipster-Kaffeeläden und ihre Kunden lustig
Ein Snapshot für Instagram? McCafé macht sich über Hipster-Kaffeeläden und ihre Kunden lustig
© McDonald's
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Kalt gebrauter Filterkaffee mit Strohhalm aus Marmeladengläsern, glutenfreier Veggie-Kuchen zu astronomischen Preisen. Und das Ganze serviert in einer Wohlfühlatmosphäre zwischen Vintage-Möbeln und Wlan-Passwort - in einigen Städten haben sich Cafés zu wahren Hipster-Biotopen gemausert. Diese Entwicklung nehmen McDonald's UK und Leo Burnett London nun in einer rotzfrechen Kampagne für McCafé aufs Korn - und präsentieren die Marke als einfache und alltagstaugliche Alternative.
Der Film zur Werbekampagne, umgesetzt von der Produktionsfirma Knucklehead und Regisseur Tony Barry, persifliert in 60 Sekunden so ziemlich jedes Klischee, das man in Hipster-Cafés zwischen Berlin und London, zwischen Bali und Göteborg, zwischen Sydney und Los Angeles - eigentlich also auf der ganzen Welt - finden kann. Dazu gehören natürlich die eingangs erwähnten Wifi-Codes, aber auch Miniaturtassen, Cold-Brew-Experimente und verwirrende Menükarten. Gänzlich im Gegensatz dazu steht die Einfachheit des McCafé-Besuchs, wie der Fast-Food-Riese und sein Agenturpartner Leo Burnett London beweisen.
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In Großbritannien läuft die großartige Anti-Hipster-Kampagne seit vergangener Woche im TV sowie in Radio, Out-of-Home, Print und Social Media. Die passende Musik ("Prince Buster") im Spot stammt von der britischen Kult-Ska-Band Madness. Bemerkenswert aber: In Australien hat McDonald's unter dem Namen "The Corner" vor einiger Zeit eine Weiterentwicklung seines McCafé-Konzepts gestartet - und dabei zumindest optisch ebenfalls Elemente aus der vermeintlichen Hipster-Subkultur eingesetzt (und ebenso dafür geworben). fam
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