Filmakademie Baden-Württemberg Wie junge Werbefilmer mit einem Mate-Spec-Spot aufs Glatteis führen

Dienstag, 27. Juni 2017
Der Mate-Spec-Spot der Studenten von der Filmakademie Baden-Württemberg hält ganz am Ende eine Überraschung bereit
Der Mate-Spec-Spot der Studenten von der Filmakademie Baden-Württemberg hält ganz am Ende eine Überraschung bereit
© Screenshot Youtube

Keine Frage: Mate ist mittlerweile nicht mehr nur in Berlin Kult. Da wurde es höchste Zeit, dass sich die Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg dem Szenegetränk in einem Spec-Spot widmen. Und der kurze Film von Nachwuchsregisseur Mario Dahl hält ein überraschendes Ende parat.
"Mate - The Original" heißt der 55-sekündige Spot, der ohne Auftrag einer Marke entstanden ist und der dem Zuschauer - so viel sei verraten - einiges abverlangt. Dahl erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der nach Hause kommt und bemerkt, dass etwas Ungewöhnliches in seiner Wohnung vorgeht: Die Tür steht genauso offen wie der Kühlschrank und spätestens als der Protagonist bemerkt, dass ein Messer fehlt, greift er zur Schusswaffe und betritt vorsichtig das Wohnzimmer - wo er anlässlich seines Geburtstags von Freunden mit Kuchen und dem Brausegetränk der Marke Mate Mate überrascht wird. Mit dem Produktabbinder scheint der Clip seine Auflösung erreicht zu haben - doch dann halten die Macher von der Filmakademie Baden-Württemberg noch eine tiefschwarze Überraschung bereit. "Die Idee hinter dem Spec-Spot ist gewagt, weshalb wir uns im Vorfeld nicht wie eigentlich üblich an die Firma des beworbenen Produktes gewandt haben", erklärt René Colling, der als Executive Producer an dem Spot beteiligt war, gegenüber HORIZONT Online. "Wir wissen selbst noch nicht, wie es von der anderen Seite aufgenommen wird. Aber gerade das ist vielleicht der Spaß an dem Ganzen…"

Neben Regisseur Dahl, von dem auch die Idee zu dem Spot stammt, und Colling zeichnen Lukas Bäuerle, Kathrin Rodemeier (Executive Producers), Valentin Lilgenau (Cinematography), Alexander Wolf David (Musik), Robin Harff (Sounddesign), Floyd Fürstenau (Sound), Diana Manolova sowie Kathrin Rodemeier (Production Design) verantwortlich. tt
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